Als Fachanwalt für IT-Recht und vom TÜV Nord zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV) sowie auf Grund seiner Erfahrung im Datenschutzrecht steht Ihnen Rechtsanwalt Marschner von seinem Kanzleisitz in Leipzig für eine Bestellung als externer Datenschutzbeauftragter bundesweit zur Verfügung.

 

Rechtsanwalt Marschner Datenschutzbeauftragter

Jan Marschner | Zertifizierter Datenschutzbeauftragter (TÜV)

Bestellung als externer Datenschutzbeauftragter

Als externer Datenschutzbeauftragter übernimmt Rechtsanwalt Marschner für Sie insbesondere folgende Tätigkeiten:

  • Durchführung eines Datenschutz-Audits
  • Erstellung eines Datenschutzkonzepts
  • Unterstützung bei der Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses
  • Erstellung und Prüfung von Auftragsdatenverarbeitungsverträgen
  • Überwachung der Datenverarbeitungsprogramme
  • Durchführung von Vorabkontrollen
  • Schulung von Mitarbeitern
  • Kommunikation mit Behörden, insbesondere der Aufsichtsbehörde, und Betroffenen
  • Erstellung eines jährlichen Datenschutzberichts

 

Vorteile eines externen Datenschutzbeauftragten

Als Datenschutzbeauftragter darf nur derjenige bestellt werden, der die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderliche Fachkunde und Zuverlässigkeit besitzt, § 4f Absatz 2 BDSG. Der Datenschutzbeauftragte muss daher neben organisatorischen und technischen Kenntnisse vor allem auch über Rechtskenntnisse verfügen. Um diese Qualifikation zu erreichen und zu halten, hat der Datenschutzbeauftragte Anspruch darauf, auf Kosten des Unternehmens anfangs und fortlaufend geschult zu werden, was zu erheblichen Fortbildungskosten führen kann und die bei einem externen Datenschutzbeauftragten nicht anfallen.

Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.

Zudem erhält der Mitarbeiter auf Grund der Bestellung als betrieblicher Datenschutzbeauftragter, welche auch nicht nach Belieben des Unternehmers widerrufen werden kann, ordentlichen Kündigungsschutz. So kann das Arbeitsverhältnis für den Zeitraum der Bestellung sowie innerhalb eines Jahres nach der Abberufung nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes seitens des Arbeitgebers gekündigt werden. Bei einem Vertrag mit einem externen Datenschutzbeauftragten gibt es keinen Kündigungsschutz zu beachten.

 

Kosten eines externen Datenschutzbeauftragten

Rechtsanwalt Marschner übernimmt die Bestellung als externer Datenschutzbeauftragter für eine monatliche Pauschale ab 200,00 € zzgl. Umsatzsteuer. Die konkrete Höhe hängt von folgenden

Faktoren ab:

  • Anzahl der Mitarbeiter, die personenbezogene Daten verarbeiten,
  • Umfang der Datenverarbeitung und
  • Anzahl der in Anspruch genommenen Leistungen.

 

Gesetzliche Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten

Viele Privatunternehmen und andere nicht-öffentliche Stellen sind auf Grund des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten verpflichtet. Die Bestellungspflicht hängt davon ab, wie und im welchem Umfang die Verarbeitung von personenbezogenen Daten (z.B. Personennamen, Geburtsdatum, E-Mail-Adressen, IP-Adressen) bei der privaten Stelle stattfindet. Hierbei ist zwischen

  • der automatisierten Datenverarbeitung,
  • der herkömmlichen Datenverarbeitung und
  • der Datenverarbeitung mit besonderer Gefährdung

zu unterscheiden.

 

»Automatisierte Datenverarbeitung

Sind bei der privaten Stelle in der Regel zehn Personen oder mehr ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigt, ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen, § 4f Abs. 1 BDSG.  Die Datenarbeitung ist automatisiert, wenn die Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten unter Einsatz von Datenverarbeitungsanlagen, § 3 Abs. 1 BDSG.

 

»Herkömmliche Datenverarbeitung

Beschäftigt die private Stelle in der Regel zwanzig Personen oder mehr mit der herkömmlichen manuellen Verarbeitung personenbezogener Daten, muss sie ebenfalls einen Datenschutzbeauftragten bestellen, § 4f Abs. 1 BDSG.

 

»Datenverarbeitung mit besonderer Gefährdung

Die Pflicht kann aber auch unabhängig von der Personenanzahl bestehen und zwar dann, wenn

  • die automatisierte Verarbeitung einer Vorabkontrolle gemäß § 4d Absatz 5 BDSG unterliegt,
  • das Unternehmen personenbezogene Daten geschäftsmäßig zum Zwecke der personenbezogenen oder auch nur anonymisierten Übermittlung automatisiert verarbeitet (Bsp.: Auskunfteien, Adresshandelsunternehmen und Markt- und Meinungsforschungsinstitute).